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Fuchsien-Vermehrung

Sortenerhalt und Neuzüchtungen

Wer einen Blick in die Registrierdatenbank der AFS wirft, wird erstaunt sein wieviele Fuchsiensorten  sich namentlich darin befinden. Leider sind aber europaweit nur ein Bruchteil davon in Gartencentern und Spezialgärtnereien verfügbar. Um den Sortenerhalt in einer Fuchsiensammlung zu gewährleisten, ist es notwendig rechtzeitig im Jahr für den einen oder anderen Fuchsiennachwuchs zu sorgen. 

Die Stecklingsvermehrung ist  eine  vegetative Vermehrungstechnik, die den Sortenerhalt garantiert. Sie ist leicht durchzuführen und verspricht auch für den Fuchsienanfänger Erfolg. Stecklinge, die im Frühjahr oder im August von den Mutterpflanzen genommen werden, bewurzeln aufgrund der optimalen Umgebungsbedingungen recht rasch. 

Wir möchten in diesem Zusammenhang drauf verweisen, dass es unterschiedliche Methoden der Stecklingsbewurzelung gibt. Der letzte Schrei auf diesem Sektor, der sich auch bei anderen Pflanzenarten bestens bewährt hat, ist die Luftbewurzelung (Aeroponics). Wenn Sie mehr zu den Techniken erfahren wollen, verweise ich Sie auf das e-Book Fuchsien in dem die einzelnen Methoden Schritt für Schritt vorgestellt werden.

Züchter und Pflanzenfreaks, die sich intensiver mit der Fuchsienkultur auseinandersetzen bemühen auch die Aussaat

Anmerkung: Viele der Fuchsienwildarten (wie etwa F. boliviana ....) lassen sich auch sehr leicht aus Samen heranziehen. Samen der Wildarten werden immer wieder über das Internet zum Kauf  angeboten. 

Fuchsiensamen selbst sind sehr fein und sollten bei der Aussaat nur oberflächlich sachte ins Erdsubstrat gedrückt werden. Wenn Sie selbst Samen von Ihren Pflanzen abgenommen haben oder Saatgut zugekauft haben, dann sollten sie diese bald aussäen. Fuchsiensamen sind leider in Vergleich zu anderen Pflanzenarten sehr kurzlebig. Eine Lagerung im Kühlfach bei 4°C ist ratsam.


Saemlinge  Bild: lichthungrige Sämlinge von F. boliviana


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